netzstaub

beatz & funkz

Tuesday, January 27, 2004

Codesize mit gcc

codesize graph

Heute kam das altbekannte Programm, dass unser Testprogram für den AVR zu gross war für die “mickrigen” 8kB des at90s8515. Sinnvoll suchen wo diese Bytes jetzt stecken lässt sich nicht sooo benutzerfreundlich mit binutils anschauen (sowas wie ein Profiler für Grösse wär ideal). Ein paar Sachen konnte ich finden (Skripte die Grössenbenchmark für gcc durchführen), und zwar beim GCC ARM Improvement Project (wo embedded Software auf einer ganz anderen Skala gemacht wird), und genauer beim GCC Code-Size Benchmark Environment (CSiBE). Aber das war nicht bunt genug. Daher der Anfang von einem Codesizegrapher. Code ist hier, Beispielsbild ist hier.

posted by manuel at 11:04 pm  

Sunday, January 25, 2004

Ocean’s Eleven

clooneyI finally watched Ocean’s Eleven after trying several times. Well, the film is pretty entertaining, and has a slightly less boring romance than most films of the genre. Nevertheless, the story ends with Tess aka Julia Roberts surprisingly returning to her (ex-)husband Ocean aka George Clooney, after having told him otherwise, and him having told her it didn’t matter if she returned to him. But staging a beautiful coup like robbing 3 casinos on the same evening (which they have prepared in a matter of 3 weeks, iirc, ?!?!) is apparently enough 🙂 I know the film’s concept itself is to be completely unbelievable, but blatant incoherence like this always disappoints me. By the way, George Clooney is a lot sexier with a beard than cleanly shaven.

posted by manuel at 1:27 am  

Sunday, January 25, 2004

Get down (Treed Murray)

Get down ist ein kanadischer Film, in dem ein weisser Werbungsdesigner beim Wandern durch einen Stadtpark (wohl in Montreal, weil die Schilder auf Englisch und Französisch beschrieben sind) von einer Gang von Halbstarken angemacht wird. Dem Werbungsmenschen (der übrigens Murray heisst) passt das nicht so ganz, und nach genervtem Rumhampeln (“Gib mir 5$!” “Du spinnst wohl, lass mich vorbei!” “Du hast nicht verstanden, ich hab dir die Richtung gezeigt, jetzt schuldest du mir 5$.”) schlägt er mit seiner Aktentasche dem einen Jugendlichen das Kinn auf. In dem Moment taucht der Rest der Gang aus den Büschen am Rande des Weges auf (komplett mit Baseballschläger und Gangsta-Hiphop-Look). Verzweifelt rennt Murray weg, und kann sich gerade noch in einen Baum retten. Die Gang hat es jedoch auf ihn abgesehen, und lässt sich unter dem Baum nieder, und wartet, bis Murray wohl wieder runterkommt. Den Aktenkoffer von Murray konnten die Wannabe-gangstas allerdings bekommen. Das Schloss wird schnell gelockpickt, und so können die Halbstarken ein Crackkügelchen in der Aspirintube entdecken, sowie Fotos von Murrays Frau und Kind. Eine lange Nacht beginnt, und auf beiden Seiten wird erbittert gekämpt. Und der Baum steht mitten auf dem Revier der Psychopathengang “Raven”, die gerne Fremde niedermetzelt.

Screenshot of movie Get Down

Die Gang besteht aus vier Jungs, zwei Schwarze und zwei Weisse, und ein weisses Mädchen. Der grosse Schwarze, Shark, ist scheinbar Leader der Gang, und der eine Weisse mit dem Messer ist sein agressivster Folger, der Murray gleich abstechen will. Bis auf den Anfang spielt sich der komplette Film an dem Baum von Murray ab. Murray selber ist nicht so ganz der nette Mensch, den er vorgibt zu sein, und man merkt ganz klar, dass er am liebsten an sich selbst denkt, und als guter Werbeagenturdron gerne Menschen manipuliert und rumweint und rumlügt. Seine Familie scheint ihm jedoch ziemlich zu Herzen zu liegen. Auf der anderen Seite wird im Laufe der Nacht (Murray wird am späten Nachmittag überfallen) klar, dass auch die Mitglieder der Gang bestimmte Rollen spielen (oder auch nicht). In der Spannungssituation verliert Shark allmählich die Kontrolle über seine Gang…

Der Film ist recht unterhaltsam, und kommt mit den Beschränkungen der Stilform (Handlung an einem einzigen Ort) gut zurecht: an keinem Moment ist er langweilig. Die Schauspieler, die Murray und Shark spielen, sind schwer in Ordnung, während die anderen Gangmitglieder zuweilen nicht ganz überzeugend gespielt werden. Eine ähnliche Asymetrie herrscht auch bei den Rollen selber (vielleicht ist gerade auch weil die Rolle schwächer ist das Schauspielern nicht so subtil geraten): Murray wird ziemlich detailliert analysiert (ist ja auch die Hauptfigur), James anscheinend auch (wobei James eher die Weichspülfigur im Film ist), aber der Rest der Gang geht dabei irgendwie unter. Schade… Aber immerhin ist der Film recht schaubar, und der Einsatz der Ravengang sorgt für einen bl0rg-gerechten Trollfaktor.

posted by manuel at 1:11 am  

Thursday, January 22, 2004

2-dimensionale Welt

pacmanWir leben in einer zwei-dimensionalen Welt! Ich habs immer gewusst, eigentlich ist die Welt nur ein Bildschirm, und wir sind die kleinen Frasskügelchen in einem Pacmanlabyrinth. Bald kommt das grosse gelbe Viech und frisst uns. Beweise gibt es bei neingeist.

posted by manuel at 11:00 pm  

Thursday, January 22, 2004

Frisches Gepiepse

Frisches Gepiepse aus dem Netz gibt es bei textone.

posted by manuel at 10:31 pm  

Thursday, January 22, 2004

finis africae

metropolis

Leirn a inauguré son blog finis africae. 🙂

posted by manuel at 10:20 pm  

Thursday, January 22, 2004

Wie lange müssen wir noch warten…

… bis die Musikindustrie in ihrer jetzigen Form endlich stirbt.

posted by manuel at 10:04 pm  

Thursday, January 22, 2004

Elephant

Gestern abend Elephant gesehen. In der ersten Szene des Films fährt ein betrunkener Vater seinen Sohn zur Schule, rast dabei immer gefährlich am Strassenrand entlang, bis der Sohn aussteigt und seinem Vater die Schlüssel wegnimmt, und dann selber weiter zur Schule fährt. Dort hinterlässt er die Schlüssel beim Hausmeister, damit sein Bruder den Vater wieder abholen kann. Mit dieser ersten Szene wurde auch schon angesagt, wie der Film sein würde: langsam, artsy und irgendwie nichts sagend.

bla

In dem Film geht es um ein Highschool-Massacre in den USA, krass gesagt: eine Nachfilmung des Columbine Massakers. Die meisten Schüler sind extrem gut ausschauend, den Meisten scheint es relativ gut zu gehen, aber alle Figuren sind so klischeehaft, das man die Meinung hätte, irgendeine doofe Teenie-TV-Serie zu glotzen. Der eine ist der coole Künstler, der Fotos schiesst, der andere ist der gut aussehende Jock mit der hübschen Freundin, die drei Zicken sind natürlich magersüchtig und können nur über Jungs und Tratsch labern, die eine ist hässlich und will beim Sport keine Shorts anziehen. Und dann gibt es natürlich die Mörder, die an der Schule gehasst werden, irgendwie elternlos zusammenwohnen, Egoshooter zocken und Waffen horten. Und schwul sind (aha). Gewaltliebend gucken sie dann Hitlerreden und planen sorgfältig den Angriff auf die Schule, der dann in einem beeindruckenden, ästhetisch aufgemotzten Blutbad endet.

Das Störende an dem Film ist, wie sich Van Sant in seinem kontemplativen Ästhetentrip wohlfühlt, und der Film psychologisch gesehen dünn ist wie Zigarettenpapier. Handlung gibt es irgendwie überhaupt nicht, selbst die stilvollen Flashbacks und Zeitverwirrungseffekte tragen genau gar nichts zum Film bei. Als Desktophintergrund laufen lassen, die Farben sind hübsch :}.

posted by manuel at 9:57 pm  

Monday, January 19, 2004

Petit bréviaire de publicités couillues

publicité eurelec

Une collection de publicités machos et “couillues”, avec des trucs absolument immonde, comme celle-ci, ou encore la pub pour eurelec. Dans un registre moins sexiste, la pub contre les publivore est pas mal non plus.

posted by manuel at 11:36 pm  

Monday, January 19, 2004

The Darkness

Darkness band-photo

The Darkness ist eine trollige Band, die in UK anscheinend schon Debatten ausgelöst hat, ob das Ganze doch nur ein schlechter Witz auf Kosten von Kiss und Freddy Mercury war. Fakt ist: das Album ist zwar kurz, aber relativ gut gelungen. Klingt nach funziger Boston/Kiss Mischung mit Queen-Gitarrensoli und trommelfellzerreissenden Mercury-Gesang.

posted by manuel at 11:20 pm  
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