netzstaub

beatz & funkz

Saturday, February 7, 2004

ip0d w03s

War ja klar! Heute morgen hat mein ip0d schon leicht bipolar rumgespackt: anschalten, Lied aussuchen, anklicken, freeze. War ja nicht so schlimm, aber wie ich bemerken konnte, spackt der ipod immer periodisch rum. 2 Wochen lang geht alles gut, und dann spinnt er 5 Tage rum, dann gehts wieder mal 10 Tage, dann darf man ihn wieder 5 mal pro Tag resetten, usw… Der Rest des Tages lief heute aber echt gut, ich hatte ihn lange an, er hatte lange im Entropia rumtrompetet, dann bei mrf auch wieder. Als ich gehen wollte bemerkte ich “Ich geh aus dem Haus, und mein ip0d geht aus” (so heisst mal nächster Hiphop-Titel). Aus dem Haus, Lied anklick, “Please connect your ipod to a power source”. Na toll. Tonlos durfte ich mir dann die Deppen aus dem Unterhaus, die halb besoffen in der S-Bahn über Fussball und ihre Sexfantasien rumgebrüllt haben, anhören. Der Abend war doch so nett. Und die Nacht wird so kurz…

posted by manuel at 2:41 am  

Friday, February 6, 2004

Orkut

Endlich auch hype, und mit mir auch die ganze bl0rg-crew! Und: Orkut ist lahm, in VB geschrieben, hässlich (sieht ungefähr so aus, wie der default XP-look, komplett mit doofen Buntmännchen), ich kenn kaum jemanden, die Software ist seltsam asozial (”Rank your friends!”, Invitation-only, usw…). Aber irgendwie macht das Spass, und das Invitation-only Zeugs führt auch dazu, dass man a) das Teil überhaupt ausprobiert, b) man sich superwichtig fühlt, und erstmal alle Freunde einladen muss. Mehr Idlefutter! Yeah!

posted by manuel at 1:23 am  

Friday, February 6, 2004

Immer noch Töne!

Mit den Tönen hört es kaum auf, und neingeist kommt fast nicht mehr zur Ruhe. Alles habe ich noch nicht angehört, die Platten sind scheinbar aber durchgehend hochqualitativ (yeah!). Der eine Track von dem Sountrack von Velvet Goldmine, der mir bei dem Saufabend zum stilvollen Einleben der neuen Wohnung von Dividuum und Nicola so gut gefiel, ist von Shudder To Think, heisst “Hot One”, und ist eine richtig schöne Midtempoballade, mit Klavier und glasklarer Stimme (komische Intonierung… sexy!). Allgemein ist der Soundtrack geil, auch wenn der Film irgendwie keine sinnvolle Story hatte, und sich ein bisschen wie die Zusammenstellung der Jahresarbeiten zum Thema “Glamrock” der Clipregisseurpraktikanten von MTV anschauen liess. Wenigstens ist Jonathan Rhys-Meyers extrem sexy, und seine Klamotten im Film sind recht elitär.

Bei den heruntergeladenen Töne war auch “Flying Wonders” von Homelife dabei, eine sehr interessante elektronik-viele-akustische-instrumente Mischung, die ich allerdings schon kannte. Vor ein paar Monaten hatte Hans eine CD dabei, die nur mit “ausm Esch” beschriftet war, und die er irgendwie abends besoffen in einer Bar gerippt hatte. Naja, die Platte wars.

Sonst blieben die Namen “The Apples in Stereo”, “Beulah”, “Andre 3000″ aka Outkasthampelmann und “Dizzee Rascal” hängen. Die Stereoäpfel sind lässiger, klassischer und classiger Rock; Beulah waren glaub ich recht angenehme Balladen, mit viel Klavier, Gitarre und Streicher; die Andre-Hälfte des neuen Outkast-opus ist eine komische Hiphop-Jazz Mischung, immer noch mit dämlichen “Sleep with me, ho!” Machotexten, aber sonst hörbar; Dizzee Rascal ist geiler, kompromisloser UK garage, wif oan accent laik dis, extrem empfehlenswert.

posted by manuel at 1:19 am  

Monday, February 2, 2004

Töne der letzten Wochen

In den letzten Wochen wurde ich ziemlich überhäuft mit neuer Musik, mein Dank geht hier an meinem Lieblingseselsklave neingeist, der mir die Musik von Play with the machine besorgte, und an den querfunk.

Zu “The Darkness” hatte ich schon im letzten Monat was geschrieben, im Nachhinein muss ich sagen, dass die Platte wirklich sehr kurz und eintönig ist, sprich sehr schnell langweilig wird. Mittlerweile habe ich eigentlich gar keine Lust mehr sie zu hören, obwohl ich sie nur 3 bis 4 Tage auf dem iPod behalten habe. Tja, so ist es mit FM-Rock :).

Nächste Platte auf der Playlist war dann “Comme on a dit” von “Louise Attaque”. Deren erste Platte “Louise Attaque” war 1998 in Frankreich ein Riesenerfolg, mit melankolischen Akustikrockstücken a la Violent Femmes, wie z.B. “Son invitation”, oder “Les nuits parisiennes” (das Album wurde übrigens von Gordon Gano der Violent Femmes produziert). Die Platte war ganz nett, ziemlich groovig, und relativ folkig-unkonventionell wegen dem Geiger Arnaud Samuel, aber wiederum auch nichts was man 3 mal hintereinander anhört. Vor ein paar Wochen bin ich beim Sambasharerumbrowsen wieder draufgestossen, und habe beim Klicksurfen entdeckt, dass die Gruppe 2001 eine neue Platte rausgebracht hatte. Nun, die zweite Platte ist… der ersten extrem ähnlich. Diesmal fehlt aber die Klarheit der ersten Platte, und viele Stücke gehen in Gitarrenakkordenchaos und Violinengequietsche unter (ich gestehe, dass mir funkige Bass und Gesang Lieder extrem gefallen). Alle Stücke auf der Platte sind ein bisschen schwergewichtiger, ein bisschen emphatischer, ein bisschen “too much”, und bis auf das Titellied “Comme on a dit” fehlt es der Platte an richtigen Ohrwürmern (wo die erste Platte doch gleich 3 bis 4 ultimative Radiohits gelandet hat, und das obwohl der Klang doch Gruppe doch nicht gerade FM-standard ist).

Dann sind wir irgendwann mal mit Neingeist wieder einen Kaffee im AKK trinken gegangen, und da lief schön brutal Hardcorepunk-Musik, beim Headbangen fast den kompletten Kaffee verschüttet. Beim Nachfragen hinter der Theke stellte sich raus, dass die krassen Töne von Madball sind. Das hat dann auch meine kurze aber intensive Hardcorepunkphase getriggert. Nun gut, wenn man auf sowas steht :) Besonders trollig und abrockend ist “Hold it down”, grunziger Hardcore, trashige Numetal-Riffs, das Ganze mit leichten Hiphop-Einsätzen gesalzen, lecker! “MAAAAAADDDBAAOAOOOOOOHHHHHLLLLLLLL” *gröhl*

Langsam trudelten auch die ersten Platten die auf Play with the machine verlinkt waren ein. Die Erste die ich intensiver hörte war “Chutes too narrow” von “The Shins”. Kurz gefasst ist “Chutes too narrow” eine recht subtile, melodische Pop-platte. Instrumentierung besteht aus viel Steel-guitar, elektrische und akustische Gitarre, Bass, Mundharmonika und Schlagzeug, was ziemlich eindeutig nach Folkband klingt, was “The Shins” aber nicht sind (bzw. nicht nur :) Zum einen wegen der glasklaren, leicht rotzigen Stimme des Sängers James Mercer, die sehr an die Beach Boys erinnert, zum anderen sind das Tollste an den Shins die Texte, die feinfühlig und leicht traurig funkeln. So z.B. die Lyrics von dem Lied “Pink Bullets”:
Cool of a temperate breeze from dark skies to wet grass
we fell in a field it seems now a thousand summers passed
when our kite lines first crossed
we tied them into knots
and to finally fly apart
we had to cut them off.

Since then it’s been a book you read in reverse
so you understand less as the pages turn

Generell aus einer ähnlichen Indie-Folk-Pop Ecke wie “The Shins” kommen auch “The Unicorns”, die Platte ist aber viel grunziger und trashiger und chaotischer, was mir eigentlich gefallen sollte. Da ich aber die Platte beim Arbeiten letzte Woche laufen hatte, ich mich dabei tierisch geärgert habe und die doofe Musik mich nur noch mehr genervt hat, hab ich die Platte erstmal zur Seite gelegt, und erstmal was straighteres wieder aufgelegt. Ein anderes Mal vielleicht :) Und langsam geht mir auch dieser Blogeintrag auf den Geist, da ich schon seit heute Mittag dran rumschreibe. Also erstmal Schluss für heute, obwohl ich eigentlich noch ca. 10 Platten letzte Woche entdeckt habe :).

posted by manuel at 8:20 pm  

Monday, February 2, 2004

Dämliche Hardware

Wieso muss dieser hirntote Atmel immer willkürlich seine doofen Fuses auf Randomwerte setzen? Was bringt das? Wieso? Sind da etwa bekiffte Geister dran schuld? *quartzanlöt*

posted by manuel at 12:40 pm  

Monday, February 2, 2004

Spoilers

Kleine Bemerkung am Rande, meine Postings beinhalten regelmaessig ganz krasse, ueble und boese Spoiler. Ich merke das meistens auch nicht (das, was ich von dem Werk halte, laesst sich oft nicht durch die ersten zwei Geschehnisse der Handlung erklaeren). Weil ich grosse *****SPOILER****-Banner total haesslich finde, markiere ich Spoiler nicht und schreibe auch nicht im Vorraus, ob ein Posting gleich im zweiten Satz das Ende des Buches erzaehlt. Deshalb: seid gewarnt, und lest mein Blog nicht, denn es koennte euch den Spass am Leben verderben! *evillaugh*

posted by manuel at 1:34 am  

Monday, February 2, 2004

Whit

Je viens de finir “Whit” de Iain Banks, dont j’avais beaucoup aime “The Player of Games”, “Dead Air” et “The Wasp Factory”. “Whit” raconte l’histoire de Isis Whit, 19 ans, et l’Elue de Dieu d’une petite communaute sectaire en Ecosse, les Luskentyriens. Les Luskentyriens vivent reclus sur un terrain offert par une membre, refusent assez strictement de se servir de la technologie moderne (pas de telephone par exemple, sauf en cas d’urgence). Comme il n’est pas tout a fait simple de survir de maniere entierement autarque, un certain nombre d’exceptions assez marrantes sont faites. Par exemple, il est plutot mal vu de se servir de transports modernes comme le train, le bus, etc… Pour remedier a cela, il faut choisir l’itineraire le plus tordu, ne pas s’asseoir sur les sieges matelasses mais plutot par terre ou alors sur une planche de bois, ou faire le trajet en bus “a l’envers”: monter dans le bus, et acheter un billet pour une station qui se trouve dans l’autre direction, sortir a la prochaine sans payer, attendre le prochain bus, recommencer… La secte est mene par le gourou Salvador, le grand-pere d’Isis et de pas mal d’autres membres de la secte. Salvador est ne le 29 fevrier, et n’a donc son anniversaire que tous les 4 ans. Isis est elle aussi nee le 29 fevrier, et donc de fait l’Elue de Dieu. Pour favoriser la naissance d’autres Elus de Dieu, une grande fete a lieu chaque annee precedant une annee bissextile, en mai. Lors de ce festival, les unions entre hommes et femmes sans contraception sont favorisees, dans l’espoir de mettre au monde un nouvel elu l’annne suivant le 29 fevrier. Cette annee, Salvador et le reste de la communaute comptent beaucoup sur la cousine Morag, soloiste de baryton de renommee internationale, pour guider les festivites. Seulement, Morag a annoncee dans une lettre qu’elle renoncait a sa foi et aux Luskentyriens. Isis est depechee a Londres pour retrouver Morag et tirer au clair cette histoire d’apostasie. Isis part donc a Londres, rejoignant tout d’abord Edinbourg sur une coquille de noix fabriquee avec un vieux pneu (un autre mode de locomotion serait bien trop moderne), puis allant vivre chez son cousin Zeb dans un squat londonien. Isis va retrouver la trace de Morag, mais decouvrira en chemin que tout n’est pas rose chez les Luskentyriens…

Pour etre franc, “Whit” m’a assez decu. J’ai eu pas mal de difficultes a etre accroche par le livre de prime abord, ce qui devait surtout etre de ma faute, etant donne que les histoires de culte et de secte ne sont pas trop ma tasse de the. Par la suite, l’histoire est assez prenante, ou plutot, la facon dont elle est racontee est assez prenante, et assez humoristique. Les personnages que Isis rencontre a Londres sont assez haut en couleurs, meme si plus caricaturals qu’autre chose. Ce manque de profondeur est d’ailleurs mon plus gros reproche au livre, Isis est attachante, mais pas tres credible a mon avis. Autant sa force de caractere etonnante malgre les commandements d’humilite de sa religion sont assez comprehensibles, etant donnee qu’elle est l’Elue de Dieu et que la communaute la revere, autant sa facilite a justement se remettre en question, remettre en question sa religion, a faire outre des commandements de sa religion est bizarre. D’un cote, Isis refuse de s’asseoir dans un taxi, en fait tout un foin, et de l’autre, passe de nombreux coups de fil, voyage soudainement “normalement” en train. Ce n’est pas tant que je pense que le changement est impossible, au contraire, il me semblerait meme naturel. Mais le tout en l’espace de quelques jours pour quelqu’un qui a passe sa vie dans une communaute retranchee sur elle-meme? Mais les autres personnages importants dans le livre sont enormement plus creux, Morag par exemple, se transforme quasi en l’espace d’une phrase. De personnage sulfureux, mysterieux, hostile, elle se transforme en supporter completement fade de Isis, absent tout d’un coup de l’histoire. Idem pour Sophi, la camarade d’Isis. Et que dire des autres personnages mysterieux, qui auraient pu etre tellement plus vivants, profonds: Salvador, Allan, Zhebodia… Par contre, c’est toujours un plaisir de lire Banks pour son feminisme :)

“Whit” n’est pas vraiment mauvais, au contraire, il se lit tres bien. Mais j’en attendais beaucoup plus…

posted by manuel at 1:03 am  
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