netzstaub

beatz & funkz

Friday, March 26, 2004

hallo hallo?

Ueber 2 Wochen ist es her, dass ich den letzten Eintrag hier verfasst habe, und dabei hatte ich mir so arg vorgenommen, hier regelmaessig (und oft) was zu schreiben. Wir haben jetzt die Welt uebernommen, der LISP-server laeuft so halbwegs, ist meistens nur nicht erreichbar, weil der Router sich nicht richtig bei dyndns eintraegt, aber egal. Die Software wird bald veroeffentlicht, und heisst bknr, als Abkuerzung fuer Baikonour, weil man damit so schoene bunte LISP-Software-Satelliten in den mit Sternen benetzten Computerhimmel schiessen kann. Bald mehr zu den unheimlich tollen Voodoofeatures von bknr 🙂

posted by manuel at 1:21 am  

Wednesday, March 10, 2004

Weltuebernahme

Alt Tag Added during WordPress Conversion

Diese Woche bin ich leider damit beschaeftigt, die Welt mit einem LISP-Server zu uebernehmen, daher eher keine Blogeintraege.

posted by manuel at 5:51 pm  

Wednesday, March 3, 2004

Usbtöne

Nach tagelangem Rumbasteln midiusb. Und es tut sogar.

posted by manuel at 9:48 am  

Tuesday, March 2, 2004

Wiedergefundene Musik

Auf einer Mix-CD für Cecile wiedergefunden: The Legendary Pink Dots, die ich auf dem Gymnasium relativ oft gehört habe, mit dem schönsten Text überhaupt:

Billy was a car crash – all he ever knew was pain.
Lived a milli-milli-milli-second; never born again.
Though no one saw him coming, plenty witnessed his remains
– laid a wreath yet they never knew him…
Me? I’m just the rain,
laid poor Billy to eternal rest, eternal rust.
I soaked the dust that covers him, I wait for all the others.

They all have names…

posted by manuel at 1:38 am  

Tuesday, March 2, 2004

Space Design

Im Museum Ettlingen gibt es zur Zeit die bunte Ausstellung “Space Design” mit Designermöbeln der 60er und 70er aus der Privatkollektion Ulrich Strecker, oder wie auch immer. Das Stichwort Ausstellung ist eigentlich ganz passend: da stehen ein paar Möbel rum, meistens noch mit Schild. Das muss man sich etwa so vorstellen: da steht ein toller bunter Fernseher, rund, orange, richtig poppig, auf dem steht dann auch noch Phillips, weil es sagenwirmal ein Fernseher von Phillips ist. Daneben liegt ein kleines Schild, auf dem steht “Fernseher – Phillips”. Mehr nicht. Kein Erklärungstext, kein Sound, keine Führung, nichtmal wirklich angenehm gestaltet, diese Aneinanderreihung von Gegenstände in einem Flügelkorridor des Ettlinger Schlosses. Und Fotos darf man auch nicht machen (zum Glück darf man anscheinend doch drüber berichten). Betrachten kann man hauptsächlich Fernseher und Radios, dazu ein paar Lampen und Tische und Sessel und sogar ein paar Start-Wars-Poster. Und ich muss zugeben, das sieht eigentlich ziemlich cool aus, und hat was von dem heutigen Zeitgeist. Und runde Computer gibt es jetzt ja auch wieder.

Lustiger war eher der zweite Teil der Ausstellung, d.h. die zwei Vitrinen in dem Museumsteil über Ettlingen von 1900 bis 1990. Dort ist in jedem Raum eine andere Dekade zu bewundern, bei den 60ern mit Beatlesplatten und “Mein lieber Gott, mein Sohn lässt sich die Haare lang wachsen”-Artikel, bei den 70ern dann mit buntem Raketenspielzeug. Und als Letztes eine Vitrine, die das Hackerherz schneller klopfenlässt, eine Homecomputersammlung, ziemlich beeindruckend gut erhalten, fast wie nagelneu. Und in 10 Jahren können wir dann über die Dekade 2000-2010 genauso lachen, wie wir jetzt über die 90er mit MC Hammer, 2 Unlimited und Jungle lachen können.

posted by manuel at 1:31 am  

Tuesday, March 2, 2004

Musik wiederfinden

Seit einiger Zeit habe ich die Gewohnheit, meine Musik (also die, die in ~/Music oder in ~/Eigene Musik/iTunes liegt) alle paar Monate zu löschen, am Anfang weil ich Platz schaffen musste für neue Filez, später dann, weil ich bemerkt, dass man durch Löschen der Sammlung eigentlich mehr Musik hört, als wenn man immer dieselbe Library hat. Wenn immer die selben Dateien da rumschlummern, und dann iTunes auch noch einen draufpackt, indem es so Powerlawinduzierende Playlists hat wie “Most Played Music”, “Last 25 Played Tracks”, dann tendiere ich dazu, einfach nur 2-3 Platten zu hören, und die wirklich ausgiebig. Und das ist schlecht. Total schlecht. Erstens gibt es dann die passende Platte zu jeder Laune, und später kann ich dann durch Hören der Platte genau diese Laune induzieren, unabhängig von jeder realen Gegebenheit. Wenn ich jetzt Placebo höre, dann bin ich sofort deprimiert. Oder ich höre Nightwish, und dann erinner ich mich an Sensemann. Zweitens höre ich dann immer dieselbe Teeniemusik, ohne wirklich neue Sachen zu entdecken. Schliesslich muss ich ja auch nichts suchen, ~/Music ist ja schon 20 GB gross. Und drittens könnte es ja sogar vorkommen, dass ich aus Nostalgie Tracks in die Library aufnehme, die auf Hadiko-Barabende laufen. Namentlich: I Will Survive, Song 2, FireWaterBurn, und… Abba. Seitdem ich im Hadiko wohne laufen auf jedem Barabend scheinbar die 4 Titel in einer endlosen Schleife. Seit 5 Jahren. Wenn das mal nicht ein Grund zum Ausziehen ist.

Wenn ich jetzt aber alle paar Monate einfach von vorne anfange, und den Geist mit ed2k Links zuspamme, dann höre ich viel mehr Musik, meistens auch viel bessere, weil ich die neuen Platten sorgfältig aussuche und gegen die Weblogs dieser Welt crosschecke. Klar geht so Musik verloren. Natürlich kommt dann schonmal vor, dass man sich sagt: “Verfluchter Kameldung, wieso hab ich die Platte gelöscht?”. Meistens findet man aber relativ schnell, wonach man sucht, und ein weiterer lustiger Nebeneffekt ist, dass man dann ein paar Jahre später wieder plötzlich eine Backup-MP3-CD findet, und sich sagt: “Verdammt, damals hab ich ja richtig elitäre geile Musik gehört.”. Das kommt doch nie vor, wenn man alles immer parat hat.

posted by manuel at 1:16 am  

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