netzstaub

beatz & funkz

Friday, September 30, 2005

RANT

ALLES STINKT!

posted by manuel at 2:22 pm  

Sunday, September 18, 2005

Schluerf – Mixit40 Breakfast Song

After trying for two or three days to produce a nice dnb track
using the mixit40 samples, I noticed I didn’t really get anywhere. I
had some nice breaks, but somehow I couldn’t manage to produce some
nice nasty bass and rhythmic background. I got more and more
frustrated, and one day before breakfast decided to build a simple
electro track in order to get good karma again. I took most of the
drumkits for Impulse (the Live drum machine) I had built for the dnb
track, and punched in a few simple four on the floor beats. I decided
that was too dumb, and played around with weird time signatures,
getting 3 different beat loops, one 4/4 (basic electro rhythm), one
7/8 jazzy drumloop, and a 6/4 noise rhythm loop.

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posted by manuel at 5:14 pm  

Tuesday, September 13, 2005

Acryl – Mixit 40 entry on em411.com

While surfing the web to find electronic music producing related
websites, I stumbled upon em411.com, which is an extremely cool
website for producers. The websites hosts a web forum, as well as user
pages with their releases. Every month, a mixit contest takes
place. Using only a given number of samples, every contestant has to
produce a track, which will be reviewed by the other contestants
afterwards. During the contest, samples for the next competition can
be uploaded. I love challenges, and when I found the webpage last week
I though “wow, I must submit a track for the mixit 40“. I downloaded
the sample package, and loaded them into Ableton Live, which is my
main music program at the moment (actually the only one I own, I
didn’t get around to try much of the free software lying around).

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posted by manuel at 12:00 am  

Wednesday, September 7, 2005

The Web – Malen nach Zahlen Dub

I wonder if there is a blog somewhere which analyzes electronic music
in the same way that classical music gets analyzed. Taking the track
apart, naming the effects used, analyzing the structure, the way the
tension is built up, questioning the ideas behind the track. This
could be applied to experimental music, dancefloor music, etc… As I
didn’t find such a blog, I guess I’ll just have to start myself. As I
have no real clue about music in general, and electronic music in
particular, most of the ideas presented here will sound naive, but you
have to start somewhere, don’t you 🙂

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posted by manuel at 4:22 pm  

Tuesday, September 6, 2005

Algorithmic movie editing in Lisp

Algorithmic art

Alt Tag Added during WordPress Conversion

While composing music for a movie by a friend, I took a closer look at
how he was editing the raw movie material. He was working with what
I’ll be calling “effects”, for example movie fluttering, where a small
segment of the movie gets cut in short frame sequences and reorganized
in a seemingly random manner. These segments would then be synced onto
the underlying soundtrack (for example music, or words). Reorganizing
the frames by hand, even in a quite advanced software like Adobe
Premiere, was quite painstaking, and it took a few hours to arrange
something like 30 seconds of movie material.

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posted by manuel at 3:28 pm  

Friday, September 2, 2005

Pirateria

Ich war in den letzten zwei Wochen in Koeln in der Pirateria-Halle, und habe lange
ueberlegt, ob ich darueber nun bloggen soll. Wie man beim durchklicken
der Archive schnell bemerkt, schreibe ich meistens nur ueber
unpersoenliche, technische Hacks. Das geht auch ganz einfach, weil ich
bei technischen Themen meistens der Sache komplett auseinandernehmen
kann und 100% verstehen kann. Da brauch ich auch keine Angst zu haben,
was falsches zu schreiben, oder was zu schreiben, zu dem ich 2 Wochen,
2 Monate oder 2 Jahre nicht mehr stehe.

Nun ist aber die Pirateria eine Sache, die relativ wenig mit Technik
zu tun hat. Worum es genau ging, ist mir auch nicht klar, ich weiss
auch nicht, ob es ueberhaupt jemandem klar ist. Ich bin dort
jedenfalls hingekommen, weil mich Fukami eingeladen hat. Offizielle
Begruendung fuer den Besuch war dann auch “wir legen auf”. Also bin
ich nach Koeln getrampt, kam direkt in eine relativ verstoerende
Atmosphaere an, und beim besuchen der Halle wurde ich mir sofort der
aufreibenden, verschiebenden Energie des Ortes bewusst (klingt jetzt
leicht lala-esoterisch) (Fotos). In dieser
Halle, die der Schiffskapitaen bei einem Besuch der nachbarigen
Kletterhallen entdeckt hat, treffen sich KuenstlerInnen (aus allen
Richtungen: Malerei, Tanz, Musik, Theater, Skulptur, Video, Foto,
Performance, Installationen), und veraendern, bauen, zerstoeren,
machen, lassen Klaenge ertoenen, veranstalten, installieren, filmen,
fotographieren, saufen, reden, tanzen, spacken ab. Da die Halle halb
am einstuerzen ist, kann man alles anfassen, es liegen Unmengen an
Baumaterial rum (auch stapelweise richtig edle Glassscheiben
z.B.). Auf der einen Seite gibt es also kaum Grenzen, die von Menschen
gegeben sind (es gibt keiner, der sagen kann “das geht doch nicht,
hier die Wand rosa zu streichen, um davor nackt zu tanzen”). Auf der
anderen Seite, gerade weil keine planende, organisierende und
bremsende Kraft vorhanden ist, ist die Halle ein gefaehrlicher
Ort. Man kann sich dort nicht aufhalten, ohne sich Gedanken zu machen,
auch nur auf der untersten Ebene (“kann ich da hin?”). Dadurch wird
denke ich bei jedem, der sich laenger dort aufhaelt, und diese
Moeglichkeiten und Grenzen wahrnimmt, ein Gedankenprozess gestartet,
das man ueber den Raum, die Moeglichkeiten des Raumes, und seine
eigenen Moeglichkeiten reflektiert, und was unternimmt.

Bei meinem ersten Besuch, der drei Tage lang war, habe ich gemerkt,
dass dort irgendwas geht, wusste aber nicht genau was. Vielleicht,
weil ich mit den vielen neuen Leuten klarkommen musste, weil ich mit
neuer Software beschaeftigt war, auch, weil es wohl meine erste
laengere Begegnung mit “lebendiger” Kunst war. Keine Begegnung wie
“ins Museum gehen”, oder eine Veranstaltung besuchen, die nach ein
paar Stunden wieder vorbei ist, oder auch einen Nachmittag lang mit
Menschen ueber Kunst zu reden, sondern (im wahrsten Sinne des Wortes)
darin zu leben. Beim zweiten Besuch war dann alles ein bisschen
gelassener, ich wusste, dass es nicht wirklich darum geht, Party zu
machen, ich musste nicht hochtrampen, ich kannte die Leute, und ich
wusste, dass ich diesmal die Gelegenheit ausnutzen konnte, bestimmte
Sachen, und insb. mein Verhaeltnis zu Kunst, zu ertasten und
greifbarer zu machen. Im Laufe der Tage habe ich dann ein paar
Stencils angebracht, ein bisschen Musik geklickt, eine Art
Schnittsoftware zusammen gehackt. Das war dann auch die eigentlich
Erkenntnis: Kunst ist in meinem Leben zumindest unterschwellig dabei
gewesen, und man kann auch “einfach so” Kunst machen. Code ist dabei
ein Werkzeug wie jedes anderes.

Ich habe vor meinem Studium ein bisschen Gitarre gespielt, und wollte
eine Zeitlang auch Musik studieren. Irgendwann habe ich gemerkt, dass
es eine Art unsichtbare Barriere gab, gegen die ich mich, trotz guter
Technik und Fleiss immer wieder gestossen habe: irgendwie war das, was
ich gespielt und improvisiert habe, nicht das wahre. Das, was geklappt
hat, war dafuer programmieren, und vor dem Rechner konnte ich auch
meine Kreativitaet ausleben, ohne einen unterschwelligen Frust zu
schieben. Informatik habe ich dann auch studiert, konnte mich auch
fuer die meisten Faecher interessieren. Das Wichtige blieb mir aber
immer das Programmieren, genau weil Programmieren kreativ war. Gitarre
liess ich dann bleiben. Das war die Periode, in der ich zum
Hardcore-Nerd wurde, dicke Unixkisten gesammelt habe, mir zigtausend
Programmiersprachen angeeignet habe und Blackhatmaessig unterwegs
war. Unbewusst war die Bekenntnis zur Kunst immer noch da, und dank
Pirateria ist sie jetzt wieder aufgeflammt. Ich denke auch, dass es in
dem Bereich wie in den meisten anderen ist. Machen, Schrott in die
Welt stellen, reflektieren, weiter machen, und beim naechsten Mal
wirds hoffentlich besser. Und sich nicht (wie ich es beim
Gitarrespielen gemacht habe) auf die Werkzeuge verlassen, sondern
versuchen, die Werkzeuge einzusetzen, um das in die Welt zu setzen,
was man sich innerlich vorstellt. Das ist eh schon genug verstellt.

posted by manuel at 5:54 pm  

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