Saugnapf

Die bl0rg-crew hat jetzt alle 2
Wochen
eine Sendung auf querfunk. Erm,
nein, nicht alle 2 Wochen, sondern am 2. und 4. Sonntag im Monat, wie
uns am letzten Sonntag bewusst wurde. Noch genauer gesagt, am 2. und
4. Sonntag im Monat von 23:00 bis 24:00. Die Sendung heisst Saugnapf, und die zieht dir die
feinste Musik aus dem Netz. Reinster Ohrenschmaus.

Die Sendung hat folgendes Konzept: wir spielen Musik, die man ohne
Passwort mit einem Webbrowser aus dem grossen Internet runterladen
kann. In der ersten
Sendung
(Torrent
hier
auf unserem feinen bl0rg-tracker), die auf dem
allerletzten Druecker ein paar Minuten zuvor im Entropia geklickt
wurde, haben wir deswegen hauptsaechlich Netlabel-Electro-Musik
gespielt, in den naechsten Sendungen wurde es dann ein bisschen
recherchierter.

In der zweiten
Sendung
ging es um 8-bit Musik, also alles, was auf
Maschinen zusammengestoepselt wurde, bei denen die Register nur 8
kleine Bits halten konnten. Zum Beispiel Gameboys, oder C64er, oder
VC-20s. Da alles wieder so ein bisschen zur
Klickorgie-der-letzten-Stunde ausgeartet ist, aehnelte die Sendung
zuerst eher dem Soundtrack einer Demoparty. Der Suchalgorithmus, den wir
als halb-biologische-Downloadwesen durchfuehrten, lautete in etwa:

  • Suche Demoparties in chronologischer Reihenfolge auf ftp.scene.org
  • Suche Chiptune-Compo
  • Zieh den Gewinnertrack von dieser Chiptune-Compo

Beim Rumwuehlen in der MOD-Kiste konnte ich dann Aquarium
People
wiederfinden, von Antti A Mikkonen. Aquarium People ist so
ein total grooviges, funkiges kleines Jazz-MOD, das mich frueher immer
ziemlich fasziniert hat. Wahrscheinlich, weil es eins der wenigen MODs
war, die nach Musik mit “richtigen” Instrumenten geklungen
haben. Antti A Mikkonen hat inzwischen seinen Namen gewechselt, und
heisst Aleksi Eben (aka Heatbeat), und ist anscheinend immer noch
aktiv. Das Netlabel monotonik hat eine ganz
grossartige Seite ueber ihn
, auf der er seine
Lieblings-MODs vorstellt, und noch ganz viel knarzige 8-bit Wellen aus
seiner Musikschrank hervorzaubert. Zum Beispiel dieses Gameboy-Jazz-Lied.
Auf
dem Track verleihen die typischen *klaks*-*klaks* Gerauesche des
Gameboys dem Walking Bass den noetigen Drive, und die
Schlachzeugsimulation des billigen Synthesizers klingt fast nach den
schlechten Wachsaufnahmen aus den New-Yorker Jazz-Clubs der 40er.

Auf der Suche nach weiteren Gameboy-Tracks bin ich dann auf die Gameboymusic
Community
bei Livejournal
gestossen. Die Community ist so eine Art Forum, oder eher, ein Weblog
mit verschiedenen Autoren, bei denen Links zu Gameboymusic, oder auch
Ankuendigungen von Plattenreleases oder Konzerten gepostet
werden. Dort kann man die skurrilste Musik finden, wie z.B. dieser Remix von
Flavor
, mit trashigen Gameboysounds als Hiphop-Beat. Ueber die
Community bin ich dann auch auf Bud
Melvin
gekommen, der (achtung!) Country mit Banjo, Steel Guitar,
und… Gameboy macht. Lieder wie Mood Indigo zaubern
dann kuriose Bilder hervor: es ist Sonnenuntergang in der Death
Valley, die Sonne schimmert rot auf die gewaltigen Felsberge, unten
ein Lagerfeuer, ein Cowboy singt mit einerlicher Stimme von seinem
langen Weg nachhause, und waehrenddessen spielt Billy The Kid in einer
dunklen Ecke Supermario.

Die Sendung hat folgendes Konzept: wir spielen Musik, die man ohne
Passwort mit einem Webbrowser aus dem grossen Internet runterladen
kann. In der ersten
Sendung
(Torrent
hier
auf unserem feinen bl0rg-tracker), die auf dem
allerletzten Druecker ein paar Minuten zuvor im Entropia geklickt
wurde, haben wir deswegen hauptsaechlich Netlabel-Electro-Musik
gespielt, in den naechsten Sendungen wurde es dann ein bisschen
recherchierter.

In der zweiten
Sendung
ging es um 8-bit Musik, also alles, was auf
Maschinen zusammengestoepselt wurde, bei denen die Register nur 8
kleine Bits halten konnten. Zum Beispiel Gameboys, oder C64er, oder
VC-20s. Da alles wieder so ein bisschen zur
Klickorgie-der-letzten-Stunde ausgeartet ist, aehnelte die Sendung
zuerst eher dem Soundtrack einer Demoparty. Der Suchalgorithmus, den wir
als halb-biologische-Downloadwesen durchfuehrten, lautete in etwa:

  • Suche Demoparties in chronologischer Reihenfolge auf ftp.scene.org
  • Suche Chiptune-Compo
  • Zieh den Gewinnertrack von dieser Chiptune-Compo

Beim Rumwuehlen in der MOD-Kiste konnte ich dann Aquarium
People
wiederfinden, von Antti A Mikkonen. Aquarium People ist so
ein total grooviges, funkiges kleines Jazz-MOD, das mich frueher immer
ziemlich fasziniert hat. Wahrscheinlich, weil es eins der wenigen MODs
war, die nach Musik mit “richtigen” Instrumenten geklungen
haben. Antti A Mikkonen hat inzwischen seinen Namen gewechselt, und
heisst Aleksi Eben (aka Heatbeat), und ist anscheinend immer noch
aktiv. Das Netlabel monotonik hat eine ganz
grossartige Seite ueber ihn
, auf der er seine
Lieblings-MODs vorstellt, und noch ganz viel knarzige 8-bit Wellen aus
seiner Musikschrank hervorzaubert. Zum Beispiel dieses Gameboy-Jazz-Lied.
Auf
dem Track verleihen die typischen *klaks*-*klaks* Gerauesche des
Gameboys dem Walking Bass den noetigen Drive, und die
Schlachzeugsimulation des billigen Synthesizers klingt fast nach den
schlechten Wachsaufnahmen aus den New-Yorker Jazz-Clubs der 40er.

Auf der Suche nach weiteren Gameboy-Tracks bin ich dann auf die Gameboymusic
Community
bei Livejournal
gestossen. Die Community ist so eine Art Forum, oder eher, ein Weblog
mit verschiedenen Autoren, bei denen Links zu Gameboymusic, oder auch
Ankuendigungen von Plattenreleases oder Konzerten gepostet
werden. Dort kann man die skurrilste Musik finden, wie z.B. dieser Remix von
Flavor
, mit trashigen Gameboysounds als Hiphop-Beat. Ueber die
Community bin ich dann auch auf Bud
Melvin
gekommen, der (achtung!) Country mit Banjo, Steel Guitar,
und… Gameboy macht. Lieder wie Mood Indigo zaubern
dann kuriose Bilder hervor: es ist Sonnenuntergang in der Death
Valley, die Sonne schimmert rot auf die gewaltigen Felsberge, unten
ein Lagerfeuer, ein Cowboy singt mit einerlicher Stimme von seinem
langen Weg nachhause, und waehrenddessen spielt Billy The Kid in einer
dunklen Ecke Supermario.

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