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Sydney 3

Ich brauch ein bisschen Krams für meinen Aufenthalt im Outback, insbesondere einen Hut, der zuverlässig die Sonne blockiert und nicht so furchtbar aussieht wie mein jetziger. Wer mich kennt, der weiss, dass ich von Outdoorläden magisch angezogen werde.

Wenn ich aus meinem Hostel auf die Straße trete, befinden sich direkt links und rechts sechs Outdoorläden. Und zwar nicht so kleine Mini-Läden, sondern richtig große Geschäfte mit viel Auswahl und Spezialkrams wie Ausrüstung zum Eisklettern. In Karlsruher Größen wäre das. mindestens so groß wie das Basislager, aber eher so groß wie WOICK.

Und wenn man die Straßenseite wechselt, gibt’s nochmal fünf Läden! Ich hab mich aber beherrscht und nur ein Ding gekauft, das ich schon seit Tagen vermisse. Leider hat keins der Geschäfte einen schönen Lederhut, also muss ich da wohl noch etwas weitersuchen… Oder erstmal für Alice Springs was aus Stoff besorgen und später den Lederhut dazukaufen. Gerade ist Jahreswechsel-Ausverkauf, weshalb es überall 15% bis 30% Rabatt gibt. Tempting…

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Sydney 2

Die Verkehrsführung in Sydney ist so wirr, dass an jeder Fußgängerampel am Boden steht, von wo die größe Gefahr zu erwarten ist:

Sydney street sign at pedestrian crossings and red lights.

Sydney street sign at pedestrians crossings and red lights.

Sowieso: Linksverkehr… das wird noch ziemlich lustig. Noch erschliesst sich mir das alles nicht so intuitiv. Aber ich kann ja über zwei Wochen lang an der leeren Küste üben, bevor ich dann wieder hier bin.

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Sydney 1

Ich bin jetzt seit knapp drei Tagen in Sydney und ich fühle mich hier sauwohl. Eigentlich bin ich ja nicht so der Großstadtmensch, aber man kann Sydney einfach nicht mit Berlin oder Frankfurt vergleichen.

Vorgestern bin ich erstmal planlos durch die Gegend gelaufen, um mein Jetlag etwas im Schach zu halten. Im Hyde Park bin ich dann im Schatten eines großen Eukalyptusbaum eingeschlafen… In den Parks gibt’s ausser Tauben noch so große Vögel mit langem, gebogenem Schnabel, die extrem laut rumschreien (kann man echt nicht anders ausdrücken), weshalb ich nach einer Stunde auch wieder wach war.

Derzeit ist gerade Sydney Festival, weshalb in den zahlreichen Parks und am Hafen überall Gaukler und Fressbuden rumstehen.

Tasty German Sausages

Tasty German Sausages

Am Eingang zu den Royal Botanic Gardens traf ich dann auf dieses Sinnbild australischer Lässigkeit:

Please walk on the grass.

Please walk on the grass.


Als ich dann beim Circular Quay und der Sydney Opera angekommen war, hatte sich das Wetter so verschlechtert, dass ich anfing zu frieren und die meisten Fotos nur noch im Einheitsgrau glänzten. Hab mich dann geocachenderweise auf Zick-Zack-Kurs zurück ins hostel begebenen, wo ich dann vor lauter Müdigkeit ohne Abendessen in voller Montur eingeschlafen bin.

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Einundzwanzig Stunden

So lange dauert regulär mein Flug vom Frankfurter Flughafen zum meinem ersten Stopp: Sydney International Airport. Unter’m Strich dauert mein erster großer Reiseabschnitt natürlich viel länger…

Mein Flug QS 0006 in einer Boing 747-400 von Qantas startet laut Plan um 23.30, Check-In beginnt frühestens drei Stunden vorher, als verlasse ich gegen 19:45 Uhr das Haus meiner Eltern. Nachdem die Fluggesellschaft meinen grenzwertig schweren Rucksack (19,6 kg, 20 sind erlaubt) problemlos angenommen hat, geht’s erstmal zu McDoof. 90 Minuten vor Flugbeginn verlasse ich Kerstin und meinen Vater und begebe mich durch die Passkontrolle und den Duty-Free-Bereich zum Sicherheitscheck.

Nun bin ich schon lange nicht mehr international unterwegs gewesen und erwarte gespannt, mit welchen verrückten Geräten man mich beackern will und bis auf welche Kleidungsteile ich mich ausziehen darf. Nach zwei unspektakulären Minuten bin ich durch und darf mich erstmal in der Abflughalle vor mich hinlangweilen. Beim Suchen meines Sitzplatzes lerne ich meine neuenNachbarn für die nächsten elf Stunden kennen… sofern man das so nennen kann. Es handelt sich um ein älteres Ehepaar (wahrscheinlich slawischer Herkunft), die leider keine der von mir beherrschten Sprachen sprechen. Dafür sitzt er auf meinem Gangplatz, den ich mir aufgrund meiner langen Beine extra gesicherrt hatte. Mit freundlichen nonverbalem Nachdruck und bösem Blick meinerseits rücken beide ans Fenster. Ab sofort werde ich dafür mit Verachtung und bösen Blicken gestraft…

Mit einer Dreiviertelstunde Verspätung (das Eis muss von den Tragflächen runter) heben wir ab. Jetzt wird’s erstmal langweilig. Sehr langweilig sogar. Aus lauter Langeweile schau ich mir den aktuellen Batman-Kinofilm an und lese ein bisschen Bill Brysons »Down Under«. Schlafen gestaltet sich ziemlich schwierig, da meine Nachbarin nicht die Schmalste ist und ich sowie nur sehr schlecht im Sitzen schlafe. Bis Singapur schlafe ich in Summe ca. zwei Stunden.

In Singapur müssen alle Passiere das Flugezeug verlassen, auch wenn sie (so wie ich) danach in derselben Maschine nach Sydney weiterfliegen. Ich hänge mich an eine flugerfahrene Dame und ihre zwei Sitznachbarn und schnorre in der sehr stylischen Flughafenbar eine Flasche Wasser. In Singapur ist es gerade 19 Uhr, leicht bewölkt und somit wettermäßig gut zu ertragen. Leider bin ich sehr  erschöpft und müde und vergesse, ein paar Fotos zu schiessen. Beim Einchecken piept der Security-Scanner und ich bekomme doch noch meine Vollbehandlung mit Rucksack leeren, Wasser konfiziert bekommen und (fast) Hose runterlassen.

Netterweise habe ich neue Sitznachbarn bekommen (die alten sind in den Anschluß nach Perth umgestiegen): ein junges Päarchen aus Holland, die wie ich nach ihrem Studienabschluss ein bisschen die Welt bereisen. Sie waren gerade einen Monat im asiatischen Raum unterwegs und fliegen mit kurzem Stopp in Sydney weiter für einen Monat nach Neuseeland . Vielleicht treffen sie ja auch Katharina 🙂

Inzwischen bin ich seit ca. 18 Stunden im Flieger, das Online-Entertainment-System in meinem Sitz gibt eine ETA von zwei Stunden und 45 Minuten an und ich fühle mich ziemlich fertig. Am Flughafen will ich unbedingt noch nach Prepaid-Handytarifen, Sonnencreme und evtl. einem Geocache Ausschau halten. Dann werd ich mich wohl in mein Hostel begeben und hoffen, dass ich um diese Zeit ein bisschen schlafen kann in meinem 6-Mann-Zimmer…

P.S: Die Tastatur von meinem EeePC 901 ist eine Zumutung für lange Texte. Wer Rechtschreibfehler findet, das diese gerne behalten.

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Packen 1

Das Gepäcklimit bei Qantas in meiner Preisklasse (Hungerstudenten-Billigtarif) beträgt 20kg beim aufgegebenen Gepäck und 7kg für’s Handgepäck. Beim finalen Packen Zuhause war ich dann erstmal schmerzlich darüber und musste einige Dinge wieder rausnehmen oder umpacken. Wer meine Packliste sieht, wird mich sowieso für beknackt halten 🙂

Details und Bilder zu meiner Ausrüctung gibt’s dann die Tage, wenn ich mal gerade Strom, Internet und Langeweile auf einmal habe (könnte etwas dauern).

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Hello world!

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So much to blog, so little time… I hope to dump some content here tomorrow before my flight.

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